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Was soll man zur Cheers-Story schon sagen?

Na ja, ich kam zur Kneipe wie die Jungfrau zum Kind. Ein "Test" in 2002 brachte dann Gewissheit.
Das machte Spass, das soll es künftig sein.

Zunächst nebenbei, stellte sich schnell heraus, wenn man es vernünftig machen will, dann im Hauptjob. Eine Entscheidung musste her, und die fiel zu Gunsten des "Cheers".

Ach ja, wie kam ich auf den Namen? Eigentlich ganz einfach. Eine meiner Lieblings-Sitcoms ist "Cheers" mit Ted Danson. Daher auch der Slogan: "… wo jeder jeden kennt" ("where everybody knows your name" aus dem Titelstück der Serie). Ein paar Gespräche mit Freunden, und schon war der Name klar.

Zeitungsbericht Eröffnung 2002

Das Cheers in Boston ist auch irgendwie mein Vorbild geblieben. Hier kennen sich die Stammgäste, hier findet man immer jemanden zum plaudern, egal wann man kommt. Wenn nicht, ist immer noch der "Cheffe" da mit seinem "blöden Gebabbel". Das könnte man jetzt verurteilen, aber ist es nicht doch ein wenig genau das, was man in der Kneipe sucht? Zwangloses Dahergelabere? Aber bitte unterm Strich immer mit Niveau und nicht beleidigend. Und das finde ich an unseren Stammgästen so toll, diese Regeln werden eingehalten.

 


Im "alten" Cheers bestand die Hauptunterhaltung meistens im Musikhören. Daraus entstand die Idee eine eigene Hitparade zu machen. Jeder Gast konnte seine Lieblingslieder wählen, und mit unserem Punktesystem auch seine Lieder in die Top Ten bringen! Jeden ersten Samstag im Monat spielten wir dann die Top 30. Da kam es schon mal vor, daß gute alte Rocklieder sich mit den schwersten und schlimmsten :-) Schlagern abwechselten.

Mir fallen auch noch die in der Winterzeit stattfindenden "Trivial-Pursuit" oder "Wer wird Millionär" Abende ein. So manchen Kopf haben wir da zum Qualmen gebracht. Beim Bingo hat die Be den Jackpot geknackt.

Bald wurde unser gutes altes Cheers in der Langgasse zu klein. Ich wollte einfach noch ein paar Ideen verwirklichen, und dafür war der Platz dort leider begrenzt. Eine tolle Zeit hatten wir dort, so klein und intim war der Laden, daß ich ihn schnell vermisste.

Auf jeden Fall fehlten mir die vielen Musik-Sessions bis in die frühen Morgenstunden. Da ging es wirklich laut und wie im Tollhaus zu, an dieser Stelle vielen Dank an Helmut, unseren Vermieter, er hatte wirklich Verständnis, und nicht selten war er auch mitten im Geschehen.

Umzug 2007

In der Schillerstrasse war dann alles etwas größer. Wir hatten nun eine Küche, einen Biergarten, und mehr Tische. Eine neue Aufgabe stand uns bevor. Was wollen wir unseren Gästen anbieten?

Schnell war klar, daß wir etwas zu essen haben sollten. Meine Idee unter anderem "Curry-Wurst" anzubieten hat meine Jurga mit lautem Lachen kommentiert. Aber, ich hielt an der Idee fest, gehört die Curry-Wurst mit Pommes schließlich zum beliebtesten Fast-Food Deutschlands. Das i-Tüpfelchen wurden dann noch die Schärfegrade, die so manchem Gast seine Grenzen aufzeigten.

Ein weiteres Highlight waren sicher unsere Wii-Abende (-Nächte ;-)) und das Bowling-Turnier!

Als Sky-Sportsbar haben wir uns schnell einen Namen gemacht, wurden die Anlaufstelle der FCK-Fans in Haßloch! Ein Stammtisch hatte sich schnell gefunden, und unser "Rasarium" wurde zu einer kleinen Berühmtheit. In Presse und sogar im Fernsehen konnten FCK-Fans unseren Kult um das Stück Betze-Rasen bewundern oder vielleicht auch belächeln.

Back to the roots 2012

Ja und nach viereinhalb schönen Jahren, haben wir uns entschlossen wieder zurück zu gehen. Die Zeiten der schärfsten Curry-Wurst von Haßloch sind vorüber.

Viele Gäste sind dazugekommen. Wir freuen uns jedenfalls wieder auf die "gute, alte Atmosphäre" im "Schlauch". Die "alten" Stammgäste werden sich mit den "neuen" vermischen, und wir haben das Gefühl, daß das wunderbar passen wird.

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